Rasendünger – eine Frage der Jahreszeit

 

Rasenpflege – richtig gemacht

 

Rasenpflege beinhaltet eine ganze Reihe von Maßnahmen, so soll der Rasen immer sein gewünscht grünes Bild zeigen. Zu diesen Pflegemaßnahmen gehören das Rasenmähen, das Besanden, das Vertikutieren, das Nachsäen, das Bewässern und die Rasendüngung.

 

Pflanzendüngung – was ist das?

 

Unter einem Pflanzendünger versteht man feste oder flüssige Substrate organischer oder minaeralischer Natur, die zur Ernährung von Pflanzen dienen. So soll die Pflanze zum Wuchs angeregt werden und auch vor Pflanzenkrankheiten durch Erhöhung der Widerstandsfestigkeit geschützt werden.

Die Düngung muß zielgerichtet sein, das bedeutet die möglichst genaue Dosierung beim Ausbringen. Zum einen eine Gleichmäßigkeit in der Fläche (Düngewagen etc.) wie auch in der angepassten Versorgung des Bodens durch eine Bodenanalyse.

So wird eine Unterversorgung oder eine Überversorgung der Pflanzen mit all seinen Problemen für Pflanze und Boden vermieden

 

Rasendünger – seine Grundnährstoffe

 

Im Rasendünger finden wir die Hauptgrundnährstoffe N,P und K. – N steht für Stickstoff, P für Phosphor und K für Kalium.

Was fördern diese Grundnährstoffe besonder? Der Stickstoff steht für einen guten Wuchsimpuls und die Grünfärbung des Rasens. Der Phosphor als Energieträger verhilft zu gutem Wurzelwachstum. Das Kalium fördert die Belastbarkeit des Rasens und hebt die Resistenz des Rasens gegen Trockenheit, Kälte und mechanische Belastung und ist damit auch eien prophylaktische Maßnahme gegen Rasenkrankheiten.

Dazu kommen noch Magnesium und Eisen. Diese beiden Pflanzennährstoffe punkten bei der intensiveren Grünfärbung der Grasfläche.

Düngungszeitpunkt und ideale Düngemischung

 

Da der Rasen durch das Entfernen des Grasschnitts erhebliche Mengen an oganischen Nährstoffen verliert, ist eine 3-4 malige Düngung der Rasenfläche ideal.

Die 1. Düngung erfolgt wenn kein Bodenfrost mehr droht, im April/Mai. Dazu nimmt man einen Rasenlangzeitdünger oder einen spezielleren Frühjahrsrasendünger. Kurzzeitdübger sind für den Rasen nicht gut.

Bei der ersten Düngung im April bzw. Mai schaut man auf ein Nährstoffverhältnis N:P:K  25:5:10 , ein stickstoffbetonter Dünger für kräftigen Wuchs.

Die 2. Düngung kann im Juni erfolgen. Eine typische Sommerrasendüngermischung hat eine Mischverhältnis 20:5:20, also etwas weniger Stickstoff, für mehr an Kalium um so die Stressresistenz anzukurbeln.

Die 3. Düngung nimmt man im August vor. Ein Nährstoffemischverhältnis N-P-K von 10:0:40 ist für die Herbstrasendüngung vorgesehen. Wenig Stickstoff, kein Phosphor und viel Kalium. Der Austrieb wird weniger gefördert, dafür schon die Resistenz gegen Hitze, Kälte, Wassermangel und Schädlinge.

Die 4. Düngung kann ab dem Oktober erfolgen, ein kalibetonter Spezialdünger zur Wintervorbereitung.

 

Rasendüngerarten

 

Für Rasenflächen sind rein organische Düngemittel weniger gut, da sie einerseits wenig Nährstoffe im Vergleich enthalten. Auch ist die Wirkung nicht so gut steuerbar, der Einfluss unterschiedlichster Faktoren ist größer.

Rein mineralische Dünger sind zielgerichteter einsetzbar und besser zu kontrollieren, was aber nicht gegen einen Zusatz von organisch gebundenen Stickstoff sprechen soll in der Düngermischung.

Grundsätzlich wählt man für den Rasen Langzeitdüngemittel. Diese wirken einfach länger und damit kontrollierter. Speziell der Stickstoff wird bei Rasenlangzeitdüngern speziell ummantelt und wird so dosierter abgegeben.

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